Google schreibt in seiner eigenen Anleitung, dass für KI-Antworten keine besonderen Optimierungen nötig sind. Die Grundlagen der Suchoptimierung gelten weiter. Eine llms.txt ignoriert die Google-Suche, spezielles Markup ist nicht erforderlich. Was zählt: indexierbare, nicht austauschbare Inhalte mit klarer Gliederung, saubere Technik und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Für ChatGPT zusätzlich: den Suchcrawler nicht sperren. Garantien für Platzierungen oder Nennungen gibt niemand.
Was GEO und AEO bedeuten
GEO (Generative Engine Optimization) und AEO (Answer Engine Optimization) beschreiben das Ziel, in den Antworten von KI-Systemen genannt oder verlinkt zu werden, statt nur in einer Liste von Suchergebnissen aufzutauchen. Ob es dafür neue Begriffe braucht, ist umstritten. Google ordnet das Thema in seiner im Mai 2026 veröffentlichten Anleitung eindeutig ein: Die Best Practices der klassischen Suchoptimierung bleiben relevant, weil die KI-Funktionen auf denselben Ranking- und Qualitätssystemen aufbauen.
Wie die KI-Antworten in der Google-Suche entstehen
Nach Googles Beschreibung stützen sich die Antworten auf Inhalte aus dem Suchindex und verlinken darauf. Zusätzlich schickt das System zu einer Frage mehrere verwandte Suchanfragen parallel los („Query Fan-out“). Unsere Einordnung dazu, keine Aussage von Google: Wer nicht nur eine Frage, sondern das ganze Umfeld typischer Kundenfragen gut beantwortet, hat mehr Berührungspunkte.
Was Sie laut Google nicht brauchen
- Keine llms.txt. Google schreibt, die Suche ignoriere solche Dateien. Sie schadet nicht, nützt aber auch nicht.
- Kein spezielles Markup. Strukturierte Daten sind für KI-Funktionen nicht erforderlich, es gibt kein besonderes schema.org-Markup. Nützlich bleibt Markup für klassische Darstellungen in der Suche, aber es ist kein KI-Schalter.
- Kein Zerhacken von Texten. Es gibt keine Pflicht, Inhalte in winzige Häppchen zu zerlegen.
- Kein „KI-Deutsch“. Sie müssen nicht in einer besonderen Weise für KI schreiben. Die Systeme verstehen Synonyme.
- Keine künstlichen Erwähnungen. Gekaufte oder erfundene Nennungen auf anderen Seiten bringen laut Google weniger, als es scheint.
Was stattdessen zählt
- 01Auffindbar und indexierbar sein.
Eine Seite muss in der Google-Suche indexiert und mit Snippet anzeigbar sein. Das ist die Grundvoraussetzung. Auch die Steuerungennosnippet,max-snippetundnoindexwirken auf die KI-Funktionen. Prüfen Sie, ob Sie sie irgendwo versehentlich gesetzt haben. - 02Inhalte, die nicht austauschbar sind.
Google fordert eine eigene Perspektive statt der Wiederholung dessen, was überall steht. Für Mittelständler heißt das: Erfahrung, konkrete Beispiele, echte Referenzen, eigene Zahlen, eine klare Haltung. Ein Allerweltstext, den es hundertfach gibt, liefert der KI keinen Grund, ausgerechnet Sie zu nennen. - 03Klar gegliedert.
Überschriften, logische Abschnitte, Fragen direkt beantworten. Ordnen, nicht zerhacken. - 04Solide Technik.
Inhalte müssen crawlbar sein, bei JavaScript-Seiten gelten die JavaScript-SEO-Hinweise, die mobile Seitenerfahrung muss stimmen, doppelte Inhalte sollten reduziert werden. - 05Lokal: das Google-Unternehmensprofil.
Google nennt das Business Profile ausdrücklich für lokale Angebote. Halten Sie es vollständig und aktuell, und gleichen Sie die Angaben mit Website und Impressum ab. - 06Für ChatGPT: den richtigen Crawler zulassen.
Laut OpenAI steuertOAI-SearchBotdie Anzeige in der ChatGPT-Suche. Wer ihn in der robots.txt sperrt, erscheint dort nicht in den Antworten.GPTBotbetrifft dagegen nur das Training von Modellen und hat keinen Einfluss auf die Suchsichtbarkeit. Das ist eine eigene Entscheidung.
Wie andere KI-Systeme ihre Quellen auswählen, legen die Anbieter nicht offen. Fachartikel nennen Erwähnungen auf vertrauenswürdigen Seiten und Bewertungen als möglichen Faktor, belegt ist das nicht. Korrekte, gepflegte Einträge in Verzeichnissen und Bewertungsportalen schaden jedenfalls nicht.
Messen statt raten
Google hat im Juni 2026 in der Search Console einen Bericht zu den generativen KI-Funktionen eingeführt und empfiehlt ihn in der eigenen Anleitung zur Erfolgsmessung. Nach Angaben von Fachquellen zeigt er vor allem Einblendungen, keine Klicks. Dieselbe Anleitung warnt vor Drittanbieter-Tools, die Rankingerfolg versprechen, denn kein externes Tool habe Zugriff auf Googles interne Ranking- oder KI-Systeme.
Das gilt auch für uns: Wir versprechen keine Platzierungen und keine Nennung in ChatGPT. Selbst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, sind Indexierung und Ausspielung laut Google nicht garantiert.
Der 30-Minuten-Selbstcheck
- 01Indexierung.
Search Console → Seitenindexierung, oder Google-Suche nachsite:ihre-domain.de. Sind Ihre wichtigsten Seiten drin? - 02robots.txt.
Öffnen Sieihre-domain.de/robots.txt. IstOAI-SearchBotnicht gesperrt? Stehen auf wichtigen Seiten keine versehentlichennoindex- odernosnippet-Angaben? - 03Quelltext.
Rechtsklick → „Seitenquelltext anzeigen“. Stehen die wichtigsten Texte dort schon drin, oder erscheinen sie erst per JavaScript? Das ist ein einfacher Anhaltspunkt, kein Beweis. - 04Google-Unternehmensprofil.
Vollständig? Aktuelle Öffnungszeiten, Leistungen, Kategorien, Fotos, Antworten auf Bewertungen? - 05Kundenfragen.
Schreiben Sie die fünf Fragen auf, die Kund:innen vor einem Auftrag am häufigsten stellen. Beantwortet Ihre Website jede davon konkret, mit eigenen Beispielen oder Zahlen? - 06Search Console.
Schauen Sie in den Bericht zu den generativen KI-Funktionen, falls er für Ihre Property verfügbar ist.
Nicht sicher, wo Ihre Website steht?
Wir schauen im unverbindlichen Gespräch gemeinsam auf Indexierung, Struktur, Inhalte und Ihr Google-Profil und sagen ehrlich, wo sich Aufwand lohnt und wo nicht. Ohne Platzierungsversprechen.
Beratungsgespräch anfragen Webdesign ansehenWo wir helfen können, und wo nicht
SEO und organische Reichweite gehören zu unserem Leistungsspektrum. Wir unterstützen bei:
- Struktur und Inhalten Ihrer Website, die Erfahrung und Referenzen sichtbar machen
- technischen Grundlagen wie Indexierbarkeit, mobiler Darstellung und Ladezeit
- Pflege Ihres Google-Unternehmensprofils
- Einrichtung und Auswertung der Search Console
Nicht anbieten können wir Garantien für Platzierungen oder Nennungen in KI-Antworten und gekaufte Erwähnungen.
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Beratungsgespräch anfragenHinweis: Stand 8. Oktober 2026. Anbieter passen ihre Hinweise laufend an. Der Beitrag dient der allgemeinen Information.
Quellen: Googles Leitfaden zur Optimierung für generative KI, AI Features and Your Website und OpenAI: Overview of OpenAI Crawlers.

